Doppelrekord in der Türkei: Museen und Ausgrabungsstätten locken 34,8 Millionen Besucher an

01.10.2026 – 9:00 Uhr

Die Museen und archäologischen Stätten unter dem Dach des türkischen Kultur- und Tourismusministeriums haben 2025 gleich zwei Rekorde aufgestellt. Insgesamt besuchten 34,84 Millionen Menschen die Einrichtungen, die dabei Einnahmen von mehr als 7,3 Milliarden Lira erzielten.

Kultur- und Tourismusminister Mehmet Nuri Ersoy gab die Zahlen bekannt. Demnach stieg die Besucherzahl gegenüber 2024 um rund sieben Prozent. Die Einnahmen legten sogar um rund 34,3 Prozent zu.

2024 hatten die Museen und Ausgrabungsstätten 32,55 Millionen Besucher gezählt. Im vergangenen Jahr kamen damit rund 2,29 Millionen weitere Gäste hinzu. Die Einnahmen erhöhten sich von 5,44 Milliarden auf 7,31 Milliarden Lira.

Ephesos an der Spitze

Die meistbesuchte archäologische Stätte der Türkei war 2025 Ephesos bei Selçuk in der Provinz Izmir. Insgesamt 2.552.734 Menschen besichtigten die antike Stadt.

Auf Platz zwei folgte Hierapolis bei Pamukkale in Denizli mit 2.302.218 Besuchern. Die Felslandschaft und historischen Stätten von Göreme in Kappadokien kamen auf 1.187.185 Besucher, Paşabağları auf 1.143.434.

Auch der Galataturm in Istanbul gehörte mit 953.537 Besuchern zu den meistbesuchten Kulturstätten des Jahres.

Weitere stark frequentierte Einrichtungen waren die unterirdischen Städte Kaymaklı mit 688.459 und Derinkuyu mit 548.687 Besuchern. Das Archäologische Museum Istanbul verzeichnete 534.602 Gäste, die antike Stadt Troja 360.209 und das Unterwasserarchäologische Museum von Bodrum 312.951.

Ersoy bezeichnete die Rekordzahlen als Zeichen des großen Interesses am kulturellen Erbe der Türkei. Von Ephesos und Hierapolis bis Göreme und dem Galataturm zeige die Entwicklung die wachsende Bedeutung des Kulturtourismus.