In Antalya ist es am Montag an der Vali-Hüsnü-Tuğlu-Grundschule zu einem Brand gekommen. Das Feuer brach am Mittag im Lehrerzimmer aus und sorgte für starke Rauchentwicklung. Die Schule wurde vorsorglich evakuiert, einige Schüler reagierten sichtlich geschockt und weinten.
Der Vorfall ereignete sich gegen 12.30 Uhr im Stadtteil Muratpaşa. Aus bislang ungeklärter Ursache geriet das Lehrerzimmer in Brand, die Flammen breiteten sich rasch aus und dichter Rauch zog durch das Schulgebäude und die Klassenräume. Nach dem Notruf rückten zahlreiche Feuerwehr-, Polizei- und Rettungskräfte an.

Die Schülerinnen und Schüler wurden zügig aus dem Gebäude gebracht und im Schulhof gesammelt. Der Feuerwehr gelang es, den Brand unter Kontrolle zu bringen, bevor er auf weitere Bereiche übergreifen konnte. Anschließend wurden umfangreiche Maßnahmen zur Rauchabsaugung durchgeführt.
Während die Einsatzkräfte arbeiteten, verfolgten viele Kinder das Geschehen vom Schulhof aus, einige von ihnen brachen in Tränen aus. Auch besorgte Eltern, die von dem Brand erfahren hatten, kamen zur Schule.
Kurzzeitig sorgte ein vermisstes Kind für zusätzliche Anspannung: Bei der Anwesenheitskontrolle fehlte ein Schüler. Eine sofort eingeleitete Suche durch die Feuerwehr blieb jedoch ohne Befund. Wenig später stellte sich heraus, dass das Kind wegen Rauchgasbeschwerden bereits in einem Rettungswagen medizinisch versorgt wurde.
Nachdem feststand, dass alle Schülerinnen und Schüler in Sicherheit waren, wurden sie ihren Eltern übergeben. Die Ursache des Brandes wird nun untersucht.