Am ersten Tag des islamischen Opferfestes hat sich ein dramatischer Rettungseinsatz in der beliebten Göynük-Schlucht bei Kemer ereignet. Ein ausländischer Tourist stürzte bei einer Wanderung in unwegsamem Gelände so schwer, dass er sich das Bein brach und in einer Felszone stecken blieb.
Nach dem Unglück in der schwer zugänglichen Schlucht lief eine groß angelegte Rettungsaktion an. Laut Behördenangaben wurden die staatliche Katastrophenschutzbehörde AFAD, die medizinischen Rettungskräfte der UMKE, die Gendarmerie sowie die spezialisierte Gendarmerie-Such- und Rettungseinheit JAK alarmiert. Die Einsatzkräfte mussten sich einen Weg durch das raue, felsige Terrain des Canyons bahnen, um zu dem Verunglückten vorzudringen.
Vor Ort leisteten die Retter dem Mann, bei dem es sich laut Informationen der Sicherheitskräfte um den britischen Staatsbürger Rupert Edward Charles Brannan handelt, die medizinische Erstversorgung. Aufgrund der geografischen Beschaffenheit der Schlucht gestaltete sich der Abtransport schwierig. In einer koordinierten Aktion wurde der Patient schließlich auf einer Trage fixiert und mithilfe eines Bootes zum Eingangsbereich des Canyons gebracht. Dort übernahm ein bereitstehendes medizinisches Team den Verletzten und transportierte ihn zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus.