Badeverbot ignoriert: Vermisster Teenager in Ordu nach drei Tagen tot aufgefunden

Bild: DHA
01.07.2026 – 8:00 Uhr

Ünye (Ordu) – Tragisches Ende einer dreitägigen Suchaktion: Der 17-jährige Aytekin Ergin, der trotz eines offiziellen Badeverbots im Schwarzen Meer schwimmen gegangen war, ist tot aufgefunden worden.

Der Jugendliche war am 28. Juni am Ayanikola-Strand im Stadtteil Atatürk gemeinsam mit Freunden ins Meer gegangen. Aufgrund der schlechten Wetter- und Seebedingungen hatte das Gouverneursamt der Provinz Ordu das Baden an diesem Tag ausdrücklich verboten.

Kurz nach dem Gang ins Wasser verschwand der 17-Jährige. Polizei, Küstenwache, Feuerwehr, Rettungskräfte und Taucher suchten daraufhin mehrere Tage lang das Meer und die Küste ab.

Am dritten Tag der Suchaktion wurde der Leichnam des Jugendlichen gegen 7 Uhr morgens rund 500 Meter von der Stelle entfernt entdeckt, an der er zuletzt gesehen worden war. Der Körper war an den Strand gespült worden.

Nach der Spurensicherung wurde der Verstorbene zur Obduktion in das staatliche Krankenhaus von Ünye gebracht. Die Ermittlungen zu dem Unglück dauern an.