Antalya: Keine Spur von Ahmet Polat – Sucharbeiten gehen weiter

27.06.2026 – 14:00 Uhr

Fast zwei Wochen nach seinem Verschwinden suchen Rettungskräfte in der türkischen Provinz Antalya weiterhin nach dem 25-jährigen Ahmet Polat. Ahmet Polat war am 12. Juni im Alara-Fluss im Bezirk Manavgat baden und wurde von der Strömung mitgerissen. Seitdem gilt er als vermisst.

Die groß angelegte Suchaktion, die von der Staatsanwaltschaft Manavgat koordiniert wird, ging am heutigen Dienstag in den 13. Tag. An den Maßnahmen beteiligen sich insgesamt 78 Einsatzkräfte, darunter Gendarmerie-Kommandos, Unterwasser-Suchteams, Polizeitaucher, Hundestaffeln sowie Spezialisten der Katastrophenschutzbehörde AFAD, der humanitären Hilfsorganisation IHH und medizinische Rettungskräfte der UMKE.

Die konzentrierten Suchmaßnahmen erstrecken sich über einen etwa drei Kilometer langen Abschnitt des Flusses. Das Gebiet liegt zwischen einem Staudamm der staatlichen Wasserwerke (DSİ) im Ortsteil Karakaya und einer Pumpstation im Ortsteil Odaönü. Die Einsatzkräfte legen besonderes Augenmerk auf das Flussbett selbst sowie auf einen durch den Aufstau entstandenen See im Bereich der Pumpstation.

Um die Suche zu erleichtern, setzen Mitarbeiter der Wasserwerke schweres Gerät ein. Mit Baggern schütten sie Sand und Kies in das Flussbett, um die Strömungsgeschwindigkeit zu drosseln und die Wasserführung gezielt umzuleiten. Trotz des massiven Personal- und Technikeinsatzes blieben die Suchtrupps bislang jedoch ohne Erfolg. Von dem Vermissten fehle weiterhin jede Spur, hieß es vonseiten der Einsatzkräfte.