Angriff auf Öltanker im Schwarzen Meer: Türkei warnt vor wachsender Gefahr für Schifffahrt

27.03.2026 – 11:00 Uhr

Ankara – Die Türkei hat nach einem Angriff auf den Öltanker „ALTURA“ im Schwarzen Meer eindringlich vor zunehmenden Risiken für Sicherheit und Navigation in der Region gewarnt. Das unter der Flagge Sierra Leones fahrende Schiff wird von einem türkischen Unternehmen betrieben.

„Wir sind zutiefst besorgt über den Angriff auf den Tanker“, erklärte der Sprecher des türkischen Außenministeriums, Öncü Keçeli, in einer Stellungnahme. Der Vorfall unterstreiche die steigenden Gefahren für die zivile Schifffahrt im Schwarzen Meer.

Nach Angaben aus Ankara wurden umgehend technische Untersuchungen und notwendige Maßnahmen eingeleitet. Die 27-köpfige türkische Besatzung blieb demnach unverletzt und ist wohlauf.

Keçeli betonte, dass der Angriff innerhalb der ausschließlichen Wirtschaftszone im Schwarzen Meer stattgefunden habe und gegen internationales Recht verstoße. Solche Vorfälle stellten eine ernsthafte Bedrohung für Menschenleben, Eigentum, den Schiffsverkehr sowie die Umwelt dar.

Die Türkei stehe weiterhin in engem Kontakt mit den relevanten Akteuren, um eine weitere Eskalation des Konflikts in der Region zu verhindern. Gleichzeitig behalte sich Ankara das Recht vor, im Rahmen des Völkerrechts notwendige Maßnahmen zum Schutz seiner wirtschaftlichen Interessen zu ergreifen.