Acht Mitarbeiter eines Hotels im Istanbuler Stadtteil Fatih sind wegen des Verdachts festgenommen worden, rund 50 Millionen Lira (rund 900.000 Euro) veruntreut zu haben. Sie sollen von Gästen kassierte Zahlungen nicht in die Hotelkasse gelegt, sondern selbst eingesteckt haben.
Nach Angaben der Ermittler sollen die Beschäftigten dabei koordiniert vorgegangen sein. Aufnahmen der Überwachungskameras zeigen demnach, wie Mitarbeiter an der Rezeption eingenommenes Geld in ihre Taschen stecken, anstatt es in die Kasse zu legen.
Die Ermittlungen wurden eingeleitet, nachdem der Verdacht aufgekommen war, dass der Hotelbesitzer durch seine Mitarbeiter über verschiedene Methoden um rund 50 Millionen Lira geschädigt worden war. Die Polizei identifizierte acht Beschäftigte als Tatverdächtige und nahm sie fest.
Nach ihrer Vernehmung wurden die Verdächtigen den Justizbehörden übergeben. Fünf von ihnen wurden in Untersuchungshaft genommen und in ein Gefängnis gebracht. Gegen die drei anderen wurde Hausarrest verhängt.