DHA

Zypern: Brand-Anschlag auf Moschee in Limassol

1.6.2020 18:38 Uhr

Auf Zypern hat es einen Anschlag auf eine Moschee gegeben. Drei Molotow-Cocktails wurden auf die Köprülü-Moschee geworfen. Durch rechtzeitiges Reagieren hielt sich der materielle Schaden in Grenzen.

Drei Molotow-Cocktails wurden auf den Eingangsbereich der Köprülü-Moschee in Limassol auf Zypern geworfen. Die Molotow-Cocktails, die am Eingang der Moschee zerplatzten, wurden früh bemerkt und so konnte das Feuer gelöscht werden, bevor es großen Schaden anrichtete. Zudem wurde die Mauer, welche die Moschee umgibt, mit islamophoben Schriften in englischer Sprache beschmiert.


Die griechische Polizei leitete unverzüglich eine umfangreiche Untersuchung des Vorfalls ein. Im Gespräch mit der türkischen Nachrichtenagentur DHA über den Anschlag, verurteilte der Leiter der Abteilung für religiöse Angelegenheiten den Angriff scharf. Atalay erklärte, dass sie jeden rassistischen und diskriminierenden Ansatz ablehnen und sagte: "Dies ist nicht akzeptabel. Zusammenleben kann nicht mit Feindseligkeit gegenüber dem Islam erreicht werden." Atalay betonte nochmals, dass ein möglicher schlimmerer Brand nur durch frühzeitiges Eingreifen und das Löschen der Molotow-Cocktails verhindert wurde.

Dieselbe Moschee wurde vor acht Jahren von unbekannten Personen schon einmal zum Ziel eines Brandanschlages.

Die Moschee wurde 1826 auf Befehl des osmanischen Generals Köprülü Haci Ibrahim Aga erbaut. Als die Moschee 1894 bei einer Überschwemmung vollständig zerstört wurde, wurde 1913 anstelle ihrer ursprünglichen Form eine neue Moschee gebaut.

(ce)

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