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Zyklon "Idai" hat schwer gewütet - mehr als 400 Tote

23.3.2019 12:27 Uhr

Die Zahl der Toten in Mosambik nach Zyklon "Idai" ist weiter angestiegen. 417 Menschen haben ihr Leben verloren, als der Zyklon eine Schneide der Verwüstung durchs südostafrikanische Land gezogen hat.

Im südostafrikanischen Mosambik ist die Zahl der Toten nach dem Zyklon "Idai" auf mehr als 400 gestiegen. Es seien 417 Menschen ums Leben gekommen und 1528 verletzt worden, sagte Umweltminister Celso Correia am Samstag in der schwer getroffenen Stadt Beira. Bisher war die Zahl der Todesopfer mit 293 angegeben worden. "Idai" war vor gut einer Woche über Mosambik gezogen und sorgte nach heftigem Regen für verheerende Überschwemmungen. Auch Simbabwe und Malawi wurden getroffen. In Simbabwe lag die Zahl der Toten zuletzt bei 259. Hunderte Menschen werden weiter vermisst.

Um den Menschen vor Ort schneller helfen zu können, räumte das Welternährungsprogramm (WFP) dem Einsatz in Mosambik eine höhere Priorität ein. Er stehe nun auf einer Stufe mit der Krisenhilfe im Jemen, in Syrien und im Südsudan, sagte WFP-Sprecher Herve Verhoosel am Freitagabend.

(ce/afp)

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