Symbolbild: epa/Hugh Kinsella Cunningham

Zweite Welle im Kongo

26.7.2019 14:02 Uhr

In der kongolesischen Region Beni breitet sich eine zweite Welle des lebensgefährlichen Ebola-Virus aus. Mehr als die Hälfte der neuen Fälle sei in den vergangenen drei Wochen in der sogenannten Gesundheitszone Beni aufgetreten, berichtete die Weltgesundheitsorganisation (WHO) am Freitag in Genf.

Beni war nach Beginn des Ausbruchs vor rund einem Jahr bereits mehrere Wochen lang stark betroffen gewesen.

Gut 2 600 registrierte Fälle

Nach Angaben des Gesundheitsministeriums waren bis 23. Juli im Kongo insgesamt gut 2.600 Ebola-Fälle registriert worden. Mindestens 1756 Menschen starben. Die WHO geht davon aus, dass möglicherweise ein Viertel aller Fälle gar nicht entdeckt werden. Die Menschen sterben, ohne dass die Verwandten sich bewusst sind, dass der Angehörige Ebola hatte.

Die Bekämpfung ist so schwierig, weil in der Region im Osten des Kongos seit Jahrzehnten Rebellengruppen agieren. Ebola-Helfer werden oft angefeindet und Kliniken angegriffen.

(an/dpa)

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