Symbolbild: imago images / ZUMA Press

Zwei türkische Soldaten bei syrischem Luftangriff getötet

27.2.2020 10:02 Uhr

Am Mittwochabend sind bei einem Luftangriff syrischer Regime-Truppen in Idlib zwei türkische Soldaten getötet und zwei weitere verletzt worden. Damit steigt die Zahl der getöteten türkischen Militärangehörigen innerhalb eines Monats auf 19.

Wie das türkische Verteidigungsministerium mitteilte, habe man mit Vergeltungsschlägen geantwortet. Dabei seien 114 syrische Regimemitglieder "neutralisiert", drei Panzer und diverse Truppenfahrzeuge zerstört sowie drei Panzer beschlagnahmt worden.

Das Areal ist grundsätzlich eine Zone der Waffenruhe und so auch festgelegt. In den vergangenen Wochen sind jedoch syrische Truppen vorgerückt und sie werden aus der Luft von russischen Bombern unterstützt. Russland meldet, "man wolle gegen Terroristen vorgehen", die in dem Gebiet angeblich anzutreffen seien.

Infanterie-Unterstabsoffizier Soner Enes Baykus und Obergefreiter Sükrü Elibol (Bild: dha)

Verhandlungen mit Russland

Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan hatte mit einem Militäreinsatz gedroht und ein Ultimatum an die syrische Regierung gestellt, sich bis Ende Februar aus der Deeskalationszone zurückzuziehen. Gleichzeitig laufen weiterhin Verhandlungen zwischen der Türkei und Russland, auch ein internationaler Gipfel unter Beteiligung von Deutschland, Frankreich der Türkei und Russland ist weiterhin im Gespräch.

(Hürriyet.de)

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