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Zwei IS-Terroristen in Westsibieren eliminiert

13.4.2019 12:10 Uhr

In Tjumen in Westsibirien wurden die staatlichen Behörden auf eine mutmaßliche Terrorzelle des IS aufmerksam gemacht. Beim Versuch, die Verdächtigen zu befragen, haben die Terrorverdächtigen das Feuer auf die Antiterror.Einheit eröffnet und wurden eliminiert.

Bei einem Antiterror-Einsatz in der westsibirischen Stadt Tjumen haben russische Sicherheitskräfte bei einem Schusswechsel zwei mutmaßliche Mitglieder der Terrormiliz Islamischer Staat getötet. Zuvor seien bei den Behörden Informationen über zwei bewaffnete IS-Angehörige in einer Wohnung eingegangen, die Anschläge planten, berichteten die Sicherheitskräfte am Samstag. Die Verdächtigen hätten Aufforderungen, sich zu ergeben, abgelehnt und stattdessen das Feuer auf die Sicherheitskräfte eröffnet. Sie seien daraufhin im Schusswechsel "neutralisiert" worden.

In dem Haus wurden den Angaben nach unter anderem zwei Maschinengewehre, zwei improvisierte Sprengsätze und religiöse Literatur gefunden. Während des Einsatzes wurden viele Anwohner in Sicherheit gebracht.

(ce/dpa)