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Zwei Bergsteiger sterben am Nanga Parbat

9.3.2019 19:25 Uhr

Der Nanga Parbat in Nordpakistan ist einer der höchsten Berge der Welt. Dort wurden die Leichen von zwei Bergsteigern gefunden, zu denen der Kontakt am 24. Februar abgebrochen war.

Italiens Botschafter in Pakistan betätigte am Samstag auf Twitter den Tod des Italieners Danile Nardi und des Schotten Tom Ballard.

Ihre Leichname seien in 5900 Meter Höhe gefunden worden, schrieb Stefano Pontecorvo. Der Kontakt zu den Bergsteigern war am 24. Februar abgerissen, als die beiden versuchten, den 8126 Meter hohen Berg im Westhimalaya zu besteigen.

Fünf "Achttausender" in Nordpakistan

Im Norden von Pakistan liegen fünf der weltweit 14 Achttausender. Hunderte Bergsteiger, die meisten aus Europa, versuchen jedes Jahr in der warmen Jahreszeit, die hohen Gipfel zu erklimmen - im Winter wagen nur wenige Menschen derartige Versuche. Am Nanga Parbat waren in den 1930 Jahren mehrere deutsche Expeditionen gescheitert. Erstmals bestiegen wurde der Gipfel 1953 von dem Österreicher Hermann Buhl.

2013 erschossen pakistanische Extremisten zehn internationale Kletterer und ihren Führer. Der Bergtourismus in Pakistans Norden erholt sich seitdem nur langsam.

(be/dpa)