Symbolbild: imago images/Xinhua

Zwölf tote Zivilisten nahe Idlib

17.6.2019 12:56 Uhr

Im Norden Syriens sind bei einem Raketenangriff auf Regierungstruppen mindestens zwölf Zivilisten ums Leben gekommen. 15 Zivilisten seien zudem verletzt worden, meldete die staatliche syrischen Nachrichtenagentur Sana.

Die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte berichtete am Montag, unter den Todesopfern in dem Ort Al-Wadichi südlich der Stadt Aleppo seien auch vier Minderjährige. Sana machte die Al-Kaida-nahe Miliz Haiat Tahrir al-Scham (HTS) für den Angriff verantwortlich.

HTS-Miliz dominante Kraft in Idlib

Der beschossene Ort liegt nahe des letzten großen syrischen Rebellengebiets um die Stadt Idlib. Dort ist die HTS-Miliz die dominante Kraft. Russland hatte als enger Verbündeter der syrischen Regierung in der vergangenen Woche eine neue Waffenruhe für die Region verkündet. Die Angriffe russischer Flugzeuge und syrischer Regierungsanhänger gingen danach jedoch weiter.

(an/dpa)