Symbolbild: imago images/Xinhua

Zusätzliches Militär zur Grenzsicherung

23.7.2019 17:19 Uhr

Um die irreguläre Migration einzudämmen hat Slowenien 35 zusätzliche Soldaten an die Grenze zu Kroatien geschickt. Diese sollten ab Montag die Polizei in der Region Koper unterstützen, berichtete die slowenische Nachrichtenagentur STA. Unter anderen werde das Militär gepanzerte Fahrzeuge und moderne Überwachungstechnik einsetzen.

Der slowenische Ministerpräsident Marjan Sarec hatte vor zwei Wochen bei einem Besuch an der kroatischen Grenze eine Verstärkung des Grenzschutzes gegen irreguläre Migranten angekündigt. Slowenien überwacht die Grenze in der Regel mit Polizeieinheiten. An mehreren Abschnitten der Grenze zu Kroatien steht ein Grenzzaun.

Zahl der Migranten gestiegen

Dennoch stieg zuletzt die Anzahl der Migranten und Asylsuchenden, die sich von Kroatien über die "grüne" Grenze nach Slowenien durchschlugen. Die klassische Balkanroute, die von Griechenland über Nordmazedonien, Serbien und Ungarn nach Mitteleuropa führt, gilt seit 2016 als weitgehend geschlossen. Seitdem hat sich eine alternative Route über Bosnien, Kroatien und Slowenien etabliert.

(an/dpa)

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