Hürriyet

Zoo in der Türkei kämpft gegen Corona-Infektion der Tiere

25.4.2020 16:22 Uhr

Um die Tiere und Mitarbeiter zu schützen, hat der weltbekannte Zoo von Gaziantep in der gleichnamigen Provinz den Kampf gegen das Coronavirus verstärkt.

In dem Zoo, der bereits für Besucher geschlossen ist, werden nun in noch engeren Abständen alle Bereiche desinfiziert. Zudem füttern Mitarbeiter, die eine Schutzausrüstung tragen müssen, die Tiere mit ausgewähltem Futter, das die Immunabwehr stärken soll. Und die Affen, Löwen und Co. werden teilweise isoliert und regelmäßig auf einen möglichen Infekt untersucht. "Darüber hinaus messen wir die Temperatur unserer Mitarbeiter am Ein- und Ausgang, um ihre Sicherheit zu garantieren", erklärt Celal Özsöyler, Leiter der Abteilung für Wildtierschutz, die verschärften Maßnahmen.

Fünf Millionen Besucher das Ziel

Zuletzt war bekannt geworden, dass sich in einem New Yorker Zoo Tiger und Löwen mit dem Coronavirus infiziert haben. Es wird vermutet, dass Pfleger das Virus in den Tierpark eingeschleppt und so die Tiere angesteckt haben. Özsöyler ist optimistisch, dass derartige Fälle wie in den USA im Zoo von Gaziantep durch die nun getroffen Maßnahmen verhindert werden können.

Das Ziel sei, dieses Jahr - wenn die Corona-Pandemie überstanden ist - eine ähnliche Besucherzahl wie 2019 zu erreichen. Damals strömten fünf Millionen Menschen in das Tiergehege. Mit einer Fläche von 100 Hektar ist der Zoo von Gaziantep der größte Tierpark in der Türkei und einer der größten der Welt. Er beherbergt insgesamt 7100 Tiere mit 325 Arten und zieht Besucher nicht nur aus der Türkei, sondern der ganzen Welt an.

(bl)

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