epa/Glenn Hunt

Zehntausende demonstrieren für den Klimaschutz

27.9.2019 20:31 Uhr

In Neuseeland sind am Freitag gegen die unzureichenden Maßnahmen zum Klimaschutz mehrere Zehntausend Menschen auf die Straße gegangen. Die Veranstalter selbst sprachen am Freitag von landesweit 170 000 Teilnehmern. Von der Polizei gab es zunächst keine Zahlen.

In dem Pazifikstaat mit knapp fünf Millionen Einwohnern gab es in mehr als 40 Städten Demonstrationen. Allein in der Hauptstadt Wellington marschierten nach Schätzungen mehr als 40 000 Menschen mit. Dabei waren neben Schülern auch viele Eltern und Großeltern. Auf Plakaten forderten sie die Politik auf, endlich etwas gegen den Klimawandel zu unternehmen.

"Schaut hin, was sie machen"

Bei der Kundgebung in Auckland sagte einer der Veranstalter, Luke Wijohn: "Hört nicht mehr darauf, was sie sagen. Schaut hin, was sie machen." Im Parlament von Wellington überreichten Schüler einen Brief mit mehr als 11 000 Unterschriften. Darin wird die Regierung von Premierministerin Jacinda Ardern aufgefordert, für Neuseeland den Klimanotstand auszurufen.

In Taiwan organisierten Klimaschützer ein "Letztes Abendmahl für den Planeten" vor dem Parlament in der Hauptstadt Taipeh. Über hundert Demonstranten forderten die Regierung auf, mehr für den Klimaschutz zu unternehmen. Obwohl der Inselstaat kein Mitglied der Vereinten Nationen ist, hatte sich die taiwanesische Regierung entschieden, dem Pariser Klimaabkommen freiwillig zu folgen.

(an/dpa)

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