epa/Antonio Silva

Zehn Tote bei Wahlkampfveranstaltung

12.9.2019 20:49 Uhr

Wegen eines Massenandrangs bei einer Wahlwerbeveranstaltung des Präsidenten Filipe Nyusi in Mosambik mindestens zehn Menschen getötet worden. Zudem seien mindestens 85 Menschen verletzt worden, sagte Polizeisprecher Orlando Mudumane am Donnerstag. Die meisten seien inzwischen aus dem Krankenhaus entlassen worden.

Zu dem Vorfall kam es am Mittwoch in einem Stadion in Nampula, einer Stadt im Norden des Landes. Beim Verlassen des Stadions seien einige Menschen hingefallen und zu Tode getrampelt worden, hieß es in einer Mitteilung der Regierungspartei Frelimo. Es sei eine Ermittlung eingeleitet worden, sagte Mudumane. Zudem sei der Polizeichef der Provinz Nampula suspendiert worden.

Präsidentschaftswahlen am 15. Oktober

In dem Land im Südosten Afrikas findet am 15. Oktober eine Präsidenten- und Parlamentswahl statt. Daran teil nehmen vor allem Frelimo, die seit Unabhängigkeit des Landes von Portugal 1975 an der Macht ist, sowie die ehemalige Rebellengruppe und heutige Oppositionspartei Renamo. Die beiden standen sich jahrelang in einem blutigen Bürgerkrieg gegenüber, der 1992 mit Hilfe der katholischen Kirche beendet wurde. Papst Franziskus hatte vergangene Woche das Land besucht.

(an/dpa)

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