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Zehn Teepflücker in Rize mit dem Coronavirus infiziert

29.5.2020 0:13 Uhr

Zehn Teesammler, die bei der diesjährigen Ernte in der Provinz Rize am Schwarzen Meer eingesetzt werden, sind mit dem Coronavirus infiziert. Das gaben die örtlichen Behörden bekannt.

Das Ergebnis überrascht, da die Arbeiter vor ihrem Einsatz in ihrer Unterkunft isoliert waren und ärztlich untersucht wurden. Trotzdem nun die positiven Testergebnisse. Spezielle Teams kontrollieren jetzt mitgereiste Familienangehörige und weitere Teesammler, mit den die Infizierten in Kontakt standen, ob diese Personen ebenfalls an dem Coronavirus erkrankt sind.

16.000 Helfer im Einsatz

Nach Angaben des Gouverneurs der Provinz Rize, Kemal Ceber, sind insgesamt 16.000 Teepflücker (davon 8000 aus Istanbul) in der ganzen Provinz für die diesjährige Tee-Ernte verteilt worden. Die Arbeiter verfügen über eine spezielle Reisegenehmigung, damit sie sich je nach Bedarf frei im Land bewegen können.

Derzeit läuft die Tee-Ernte bereits auf Hochtouren. Auf einigen Feldern wird mit den Arbeiten aber erst Anfang Juni begonnen.

(bl)

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