Symbolbild: George Esiri

Zehn türkische Seeleute in der Hand von Piraten

16.7.2019 16:11 Uhr

Vor der Küste Nigerias haben bewaffnete Piraten ein türkisches Frachtschiff angegriffen und zehn Besatzungsmitglieder als Geisel genommen. Die Piraten hätten das Schiff schon am Samstagabend vor Nigeria attackiert, die Besatzung mit Waffen bedroht und zehn Crewmitglieder entführt, sagte Ahmet Paksoy von der Reederei Kadioglu Denizcilik der Deutschen Presse-Agentur am Dienstag.

Darunter seien der erste, zweite und dritte Kapitän, ein Ingenieur und ein Mechaniker.

Entführe augenscheinlich bei guter Gesundheit

Insgesamt arbeiteten 18 Türken auf dem Frachter "Paksoy I". "Die acht Menschen sind bei guter Gesundheit. Wir haben erfahren, dass es auch den Entführten gut geht", sagte er. Die verbleibenden Crewmitglieder seien noch auf dem Schiff und würden von ghanaischen Militärs eskortiert.

Der Sprecher der türkischen Regierungspartei AKP, Ömer Celik, erklärte, das Außenministerium und der Geheimdienst seien über den Vorfall informiert. Details zu den Entführten wollte er nicht nennen.

Nach Angaben von Paksoy war das Schiff nicht beladen und von Kamerun zur Elfenbeinküste unterwegs. Dort sollte es mit Holz beladen werden um dann weiter nach Marokko zu fahren. Die Meere um Westafrika zählen zu den gefährlichsten der Welt.

(an/dpa)

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