imago/Danita Delmont

Zauber der Ägäis

25.2.2019 15:32 Uhr

Azurblaues Wasser, malerische Buchten und exklusive Badeorte machen die türkische Ägäis zu einem beliebten Reiseziel. Wegen der guten Windbedingungen ist die Region bei Seglern sehr beliebt. Nach einem zugleich spannenden und entspannenden Tag auf dem Meer legen sie in einem der zahlreichen Yachthäfen an und genießen ihren Sundowner.

Nach einem Tag auf See zurück im Hafen (Bild: imago/Westend61)

Bodrum für Segler und Taucher

Die an den Hängen des Taurus-Gebirges gelegene Hafenstadt Bodrum vermittelt in manchem Moment das Gefühl, in Griechenland zu sein. Die vielen weißen Kalksteinhäuser mit blauen Fenstern lassen griechisch-mediterranes Flair entstehen. Bettenburgen findet man hier nicht, denn es darf nicht höher als zwei Stockwerke gebaut werden. "Die weiße Stadt am Meer" gilt auch als das Saint-Tropez der Türkei. Nicht nur der türkische, sondern auch der internationale Jetset macht hier gern Urlaub – im eigenen Ferienhaus oder in einem luxuriösen Hotel. Angesagte Clubs laden Nacht für Nacht zum Tanzen ein; tagsüber zieht das Meer in seinen Bann. Segler fliegen auf ihren Yachten von Bucht zu Bucht über die Wellen, Taucher erkunden die faszinierende Unterwasserwelt.

Die türkische Ägäis ist eins der schönsten Tauchreviere des Mittelmeeres. Glasklares Wasser ermöglicht eine Sicht von 30 bis 40 Meter. Die Heimat von Barracudas und Thunfischen, Zackenbarschen und Stachelmakrelen kann auf verschiedenen Tauchtouren erkundet werden. In einem Wald aus Seetang tummeln sich bizarre Meeresbewohner wie Seegurken und Seespinnen. Wer sich tief genug hinab wagt, kann sogar Bekanntschaft mit Pinas machen. Die Riesenmuscheln sind fest im Grund verankert.

Tauchen in Bodrum (Bild: imago/imagebroker)

Zum Schutz der archäologischen Fundstätten ist das Tauchen auf eigene Faust an der türkischen Ägäis wie in der ganzen Türkei nicht erlaubt. In ca. 30 Tauchbasen in und um Bodrum lässt sich während der Hauptsaison aber jederzeit ein kompetenter Tauchführer finden. Tauchkurse für alle, die den Sport noch erlernen möchten, werden hier auch angeboten. Die beliebtesten Tauchspots sind das große und das kleine Riff, die stark bewachsen sind und in ihrer Form an Zuckerhüte erinnern. Am Spot Pacoz Bay kommen Wracktaucher auf ihre Kosten. Daneben lohnt ein Ausflug zur Insel Karaada und deren Schmugglerbucht, wo es eine Unterwasserhöhle gibt. An der Aksona Bay, ebenfalls auf Karaada, kann an einer Steilwand 40 Meter tief getaucht werden.

Und nach dem Tauchen gibt es ein romantisches Dinner am Strand (Bild:

Surfen, Windsurfen, Kitesurfen in Alcati und Cesme

Die kleine Hafenstadt Cesme ist ein Urlaubsort, der auf eine sehr lange Tradition zurückblickt. Seine milde, sauerstoffreiche Luft sowie schwefelhaltige Thermalquellen haben Cesme bereits in der Antike zu einem beliebten Kurort gemacht. Seinen Namen hat der Ort, der sich seinen Charme behalten hat und keinen Massentourismus zulässt, von den vielen alten Brunnen, die in der Altstadt zu finden sind. Die reizvolle Uferpromenade erinnert an den einstigen Fischerort.

Surfen in Alacati (Imago/xinhua)

Der Wind hat in und um Cesme viele Namen. Als "Meltem" weht er von Juni bis September und sorgt für beste Surfbedingungen. So gibt es hier auch ein Surfcamp. Cesme geht praktisch nahtlos über in den Nachbarort Alcati, der als Top-Surfspot der Türkei gilt. Namhafte Windsurfing-Magazine haben Alcati auch als besten Spot für Surfanfänger gewählt.Wer diesen wunderbaren Wassersport also beherrschen möchte, sollte eine Reise an die türkische Ägäis buchen.

(jk)