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Zahl der Verkehrstoten 2018 um 10 Prozent rückläufig

31.5.2019 14:14 Uhr, von Chris Ehrhardt

Die Zahl der Verkehrstoten in der Türkei verringerten sich im Jahr auf 6675, was einem jährlichen Rückgang von 10,1 Prozent entspricht. Das wurde aus Daten ersichtlich, die das türkische Statistikinstituts TÜIK am 30. Mai veröffentlichte. Die Zahl der Verkehrsunfälle hingegen stieg im Jahresvergleich um zwei Prozent an.

"Im Jahr 2018 ereigneten sich in der Türkei 186.532 Unfälle mit Personenschäden. Am Unfallort sofort kamen 3368 Menschen ums Leben und 3307 Menschen, die bei Verkehrsunfällen verletzt und ins Krankenhaus gebracht wurden, starben innerhalb von 30 Tagen nach dem Unfall an den Unfallverletzungen verbundenen Auswirkungen", sagte TÜIK in einer Erklärung. "Unter den bei den Unfällen im türkischen Straßenverkehr im Jahr 2018 Getöteten waren 42,9 Prozent Fahrer betroffen, 34,9 Prozent Beifahrer und/oder Passagiere und 22,2 Prozent Fußgänger", hielt das Statistikamt fest.

3285 Verkehrstote in Deutschland

Zudem wurden im Jahr 2018 rund 307.071 nicht-tödliche Personenschäden bei Verkehrsunfällen in der Türkei aufgenommen und 1.042.832 Unfälle. Bei denen es nur Sachschäden gab. Im Jahr 2017 waren auf dem Straßennetz des Landes insgesamt .427 Menschen bei Verkehrsunfällen ums Leben gekommen und 300.383 Menschen verletzt worden. Die Zahl der Verkehrstodesopfer lag damit 2018 auf dem niedrigsten Stand seit 2014. Die Gesamtzahl der Verkehrstoten betrug im Jahr 2015 rund 7530 Opfer und im Jahr 2016 circa 7300.

In Deutschland kam es im direkten Vergleich zur Türkei im Jahr 2018 zu 3285 Verkehrstoten, was einen Anstieg von rund 3,3 Prozent zum Vorjahr 2017 bedeutet. Zudem wurden 309.000 Unfälle mit Personenschäden ohne tödlichen Ausgang aufgenommen. Die Gesamtzahl der Verkehrsunfälle in Deutschland lag 2018 bei rund 2,64 Millionen.

Zahl der Verkehrsunfälle 2018 leicht gestiegen

Die Gesamtzahl der Unfälle stieg dagegen im Jahr 2018 auf 1.229.364, was ein Plus von 2,2 Prozent gegenüber dem Vorjahr bedeutete. Als Unfallverursacher galten in 89,5 Prozent der Fälle die Fahrzeugführerinnen und Fahrzeugführer.