dpa

Zahl der toten Bergsteiger steigt auf zehn

25.5.2019 14:14 Uhr

Am Mount Everest, dem höchsten Berg der Welt, ist die Zahl der ums Leben gekommenen Bergsteiger weiter gestiegen. Die nepalesischen Behörden bestätigten den Tod eines Briten, der zuvor den 8848 Meter hohen Gipfel erklommen hatte, wie die Zeitung "The Himalayan Times" berichtet. Damit kamen allein am Mount Everest in den vergangenen Tagen zehn Menschen ums Leben. Weitere zehn Bergsteiger starben an anderen 8000er-Bergen im Himalaya wie dem Lhotse und dem Annapurna, zitierte die Zeitung Regierungsbeamte.

Zu den weiteren Todesopfern am Mount Everest gehören den Behörden zufolge ein nepalesischer Bergführer, vier Inder, ein US-Amerikaner, zwei Iren und ein Österreicher. Einige von ihnen hatten zuvor den Gipfel erklommen. Wegen der schwierigen Witterungsbedingungen kann die Spitze des Mount Everest nur wenige Wochen im Frühjahr bestiegen werden. Vor etwa zehn Tagen wurden die Wetterbedingungen besonders günstig, um den Gipfelaufstieg zu wagen.

Ungünstige Witterungslage am Mount Everest

Vor allem am Mittwoch gab es einen regelrechten Stau: Auf Fotos war eine lange Menschenschlange zu sehen, die darauf wartete, die letzten Meter nehmen zu können. "Es gab nur kurze Wetter-Fenster und alle wollten zur selben Zeit hoch", sagte ein Manager der Trekking-Agentur Peak Promotion der Zeitung. Beobachter meinten, manche der Todesfälle könnten damit zusammenhängen, dass zu viele Bergsteiger auf einmal versuchten, den Mount Everest zu erklimmen.

Schon zu Ostern war ein Österreicher am Mount Everest gestorben, wie die Nachrichtenagentur APA berichtete. Der Mann war demnach mit einer Gruppe bis in etwa 5000 Meter Höhe aufgestiegen.

(ce/dpa)

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