dpa

Zahl der Hinweise steigt noch weiter

3.4.2019 21:53 Uhr

Noch immer bekommt die Polizei Rückmeldungen im Fall der 15-jährigen vermissten Rebecca aus Berlin. Die Zahl der Hinweise zu dem Fall liege inzwischen bei rund 2200, sagte ein Polizeisprecher am Mittwoch. Die Ermittlungen gingen weiter, wenn auch derzeit nicht in sichtbarer Form. Mehrere Medien hatten online berichtet.

"Wir geben die Hoffnung nicht auf, dass wir im Fall Rebecca doch noch weiterkommen", sagte der Sprecher der Staatsanwaltschaft, Martin Steltner, am Mittwoch. Ob sich das auf neue Erkenntnisse stützt, sagte er nicht. Die Ermittler gingen weiter davon aus, dass die Schülerin Opfer eines Verbrechens wurde.

Erfolglose Suchaktionen

Zuletzt hatten die Ermittler am vergangenen Freitag in Brandenburg eine Suchaktion mit einem Spürhund durchgeführt. Diese war ebenso erfolglos geblieben wie die Einsätze in den Wochen zuvor. Dabei hatten Polizisten Wälder durchkämmt und sich mehrere Seen südlich der Autobahn 12 Berlin-Frankfurt (Oder) vorgenommen.

Auf der A12 war das Auto von Rebeccas Schwager nach ihrem Verschwinden am 18. Februar zweimal automatisch erfasst worden. Der 27-Jährige saß als Tatverdächtiger in Untersuchungshaft, ist seit mehr als zwei Wochen aber wieder auf freiem Fuß.

(gi/dpa)