epa/Roman Pilipey

Yuan nicht Instrument im Handelskrieg

6.8.2019 10:54 Uhr

Den Vorwurf der Währungsmanipulation seitens der USA hat China nun zurückgewiesen. Die jüngste scharfe Abwertung des Yuan sei vielmehr durch den Markt bewirkt worden, heißt es in einer Erklärung der chinesischen Notenbank vom Dienstag.

Der Vorwurf der Währungsmanipulation beschädige die internationale Finanzordnung, den Handel sowie die Konjunktur und führe zu Turbulenzen an den Finanzmärkten, erklärte die Zentralbank.

Währung sei kein Instrument im Handelskrieg

China werde seine Währung nicht aus wettbewerblichen Gründen abwerten oder sie als Instrument im Handelsdisput mit den USA einsetzen, erklärten die Währungshüter. Der Yuan-Kurs werde auf einem angemessenen, ausgewogenen Niveau gehalten. Ähnlich hatte sich am Montag bereits der Chef der chinesischen Notenbank, Yi Gang, geäußert.

Am Montag hatte der Yuan im Vergleich zum US-Dollar stark an Wert verloren und war auf den tiefsten Stand seit mehr als elf Jahren gefallen. Die Abwertung war als weitere Eskalation des Handelsstreits zwischen den USA und China gewertet worden, weil der Yuan nicht gänzlich frei schwankt, sondern durch die chinesische Notenbank beeinflusst wird. Die USA hatten China daraufhin der Währungsmanipulation bezichtigt.

(an/dpa)

0 Kommentare

Bitte geben Sie den Aktivierungscode ein, der an Ihre E-Mail-Adresse gesendet wurde.

Sie müssen angemeldet oder registriert sein, um mitzudiskutieren.

Sie müssen angemeldet oder registriert sein, um mitzudiskutieren.