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Yogamatten im Test

31.12.2018 7:25 Uhr

Für Yoga braucht man nicht viel - außer einer guten Matte. Doch welche schneiden wirklich gut ab, vor allem im Hinblick auf Schadstoffe? Die Zeitschrift Öko-Test hat es getestet.

Das Magazin "Öko-Test" (Ausgabe Januar 2019) hat nun 18 Matten aus Kunststoff, Kautschuk, Schurwolle und Kork auf den Prüfstand gestellt und dabei untersucht, wie schadstoffbelastet das Material ist. Das Ergebnis: 8 der Matten bekamen das Urteil "sehr gut", 5 waren "befriedigend", 4 "mangelhaft" und 1 "ungenügend".

"Sehr gute" Matten kommen ohne Weichmacher aus

Alle "sehr guten" Kunststoffmatten sind dabei aus thermoplastischen Elastomeren (TPE) gefertigt und kamen ohne Weichmacher aus. Dies sind laut "Öko-Test" die Adidas Yoga Mat (44,95 Euro), Deuser Yoga-Matte mit Kork-Oberfläche (39,95 Euro), Domyos Yoga Mat Club (24,99 Euro), Lotus Design Yogamatte TPE (39,95 Euro), Nike Yoga/Pilates Mat (39,95 Euro) und Schildkröt Bicolor Yoga Mat (29,99 Euro). Zwei Matten aus Schurwolle konnten ebenfalls überzeugen und bekamen das Urteil "sehr gut" - die Bausinger Yogamatte Premium Bio (102 Euro) und die Hessnatur Yogamatte Lammflor (109 Euro) sind aber um einiges teurer.

PVC-Matten enthalten bedenkliche Inhaltsstoffe

Die drei PVC-Matten im Test enthielten laut "Öko-Test" Ersatzweichmacher und schnitten mit "befriedigend" oder "mangelhaft" ab. Auch in den Naturkautschukmatten fanden die Tester aus ihrer Sicht bedenkliche Inhaltsstoffe. Von den fünf Modellen waren nur drei "befriedigend", eines war "mangelhaft" und eines "ungenügend".

(be/dpa)