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WTFI: Reisebranche rechnet mit drei Billionen Dollar Verlust 2020

30.11.2020 8:56 Uhr

Der Vorsitzende des World Tourism Forum Institute, Bulut Bagci, geht aufgrund der Coronavirus-Pandemie in diesem Jahr mit einem Verlust für die Tourismusbranche von drei Billionen Dollar aus. Aber mit den kurz bevorstehenden Impfungen, die schon bald weltweit angewendet werden sollen, könnte sich der vorgesehene Verlust im Jahr 2021 bereits wieder "nur" auf eine Billion reduzieren.

Bei dem "Neue Visionen für den globalen Tourismus – Das Globale Tourismus Forum", welches als Hybridveranstaltung zeitgleich in zahlreichen Ländern stattfand, haben sich Branchenexperten über die Zukunft des Tourismus in und nach Corona-Zeiten unterhalten. Auch der Präsident des Europäischen Parlaments, David Sassoli, nahm an der digitalen Veranstaltung teil. Er betonte bei seiner Rede, dass der Tourismus Europas größte Einnahmequelle sei. 11,2 Prozent aller Beschäftigten seien in der Branche beschäftigt.

Tourismus spielt eine "Schlüsselrolle"

"Der Tourismus spielt für die Sozioökonomie Europas eine Schlüsselrolle", so Sassoli. "Ganz abgesehen von den Zahlen, müssen die Menschen geschützt und unterstützt werden und unser kulturelles Erbe unter Schutz genommen werden. Die Europäische Union muss durch starke Zusammenarbeit ein wirtschaftliches Wachstum anstoßen." Und genau deshalb müsse die EU neue Tourismus- und Reiseregeln aufstellen, erklärte Sassoli.

(be)

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