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Wohlstandsplauze kann ungesund sein

17.12.2019 20:47 Uhr

Mann ohne Bauch, ist wie ein Haus ohne Balkon. So oder ähnlich lauten die Sinnsprüche, mit denen die Wohlbeleibten, um die männlichen Rundungen zu motivieren. Doch Vorsicht: NIcht immer ist die sogenannte "Wohlstandsplauze" völlig unproblematisch. Ist der Umfang des Bauches zu groß - und bei Männern sammelt sich Fett tatsächlich primär in der Bauchregion an - kann das Gesundheitsprobleme mit sich bringen.

Zu viel Bauchfett kann dennoch der Gesundheit schaden, warnt die "Apotheken Umschau" (Ausgabe B12/2019). Mehr als etwa 94 Zentimeter Bauchumfang sollten Männer nicht haben, empfiehlt die Zeitschrift. Ungefähr von diesem Wert an steigt das Risiko verschiedener Krankheiten deutlich an - darunter zum Beispiel Bluthochdruck und Diabetes.

Blutzucker und Gefäßverkalkungen drohen

Grund dafür ist vor allem das Fett, das sich in Bauchorganen wie Leber und Bauchspeicheldrüse sammelt und dort unter anderem die Produktion des Blutzuckersenkers Insulin behindert. Zugleich sorgen die Fettzellen dafür, dass schädliche Hormone und Botenstoffe im Körper freigesetzt werden, die zum Beispiel Gefäße verkalken lassen.

Zum Glück braucht es oft nicht viel, um den gestörten Stoffwechsel wieder zu normalisieren. Oft reichen etwas Sport und ein paar Kilogramm weniger schon aus. Die Faustregel dabei: Wer zu viel Bauch hat, sollte seine Gesamt-Körpermasse um fünf bis zehn Prozent reduzieren - und dieses Niveau dann möglichst halten.

(ce/dpa)

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