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WM-Aus: Schockdiagnose bei Spielmacher Strobel

22.1.2019 7:21 Uhr

Schockdiagnose bei Handball-Nationalspieler Martin Strobel: Der Spielmacher des Zweitligisten HBW Balingen-Weilstetten erlitt im Hauptrundenspiel gegen Kroatien (22:21) in der neunten Minute einen Innenbandriss sowie einen Riss des vorderen Kreuzbandes im linken Knie.

Nach einer Untersuchung im Krankenhaus Merheim bestätigte der Deutsche Handballbund (DHB) die Diagnose. Somit ist die Handball-WM für den 32-Jährigen gelaufen

Vor Schmerzen geschrieen

"Es hat mich leider hart erwischt", sagte Strobel, der sich die Verletzung ohne gegnerische Einirkung zugezogen hatte: "Ich glaube an diese Mannschaft und wünsche den Jungs für das weitere Turnier, dass sie ihren Weg gehen." Strobel wird das Mannschafts-Quartier am Dienstagmorgen verlassen.

"Es war ganz schlimm, als man ihn auf die Trage gehoben hat, weil er vor Schmerzen geschrien hat", sagte Bundestrainer Christian Prokop: "Die Gedanken sind jetzt natürlich bei Martin. Wir haben den Sieg auch für ihn geholt." Eine Nachnominierung ist wahrscheinlich, denkbar ist der Einsatz des Lemgoers Tim Suton. "Aber da werde ich mich erst mit meinen Trainern beraten", sagte Prokop.

Der verlängerte Arm von Prokop

Strobel gehörte im bisherigen Turnierverlauf zu den Leistungsträgern im deutschen Team. Er galt im Angriffsspiel als verlängerter Arm von Prokop. "Das mit Martin war ein Riesenschock. Es ist dann auch wirklich schwer, so ein Spiel zu spielen, weil man das ständig im Kopf hat", sagte Rechtsaußen Patrick Groetzki.

(bl/afp)

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