epa/Wu Hong

Wirtschaftsbeziehungen

2.7.2019 14:27 Uhr

Die Beziehungen zwischen den USA und Deutschland sind angespannt. Nun reist Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) in die USA. Auf dem Programm des Besuchs vom 8. Juli bis 12. Juli stehen Gespräche im Silicon Valley sowie in Washington, wie das Ministerium am Dienstag mitteilte. Altmaier will außerdem in Alabama das Mercedes-Werk besuchen.

"Die Reise hat das Ziel zu verdeutlichen, wie wichtig konfliktfreie Wirtschaftsbeziehungen für beide Seiten sind", sagte Altmaier in Berlin. "Deutsche Unternehmen investieren und schaffen Arbeitsplätze, steigern Exporte aus den USA."

Ungelöster Handelskonflikt mit den USA

Zu den Konfliktpunkten zwischen den USA unter Präsident Donald Trump und Europa zählt in erster Linie der nach wie vor ungelöste Handelskonflikt. Trump hatte mehrfach mit höheren Zöllen auf Pkw-Einfuhren aus der EU gedroht. Dies würde vor allem die deutsche Autoindustrie massiv belasten. Washington drohte am Montagabend außerdem mit Strafzöllen auf zahlreiche Produkte wie zum Beispiel Oliven und Whisky. Weitere strittige Themen sind die Erdgas-Pipeline Nord Stream 2 von Russland nach Deutschland sowie der Umgang mit dem chinesischen Telekomriesen Huawei.

Altmaier sagte, wichtigstes Anliegen bei handelspolitischen Gesprächen mit der US-Regierung und dem Kongress sei es, die derzeitigen Unsicherheiten aufgrund der US-Handelspolitik zu thematisieren und die Notwendigkeit stabiler und regelbasierter Rahmenbedingungen zu verdeutlichen.

(an/dpa)

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