imago images / Matthias Koch

Wird Ozan Kabak mit dem VfB in die 2. Liga gehen?

29.5.2019 14:04 Uhr, von Chris Ehrhardt

Ozan Kabak, türkischer Neuzugang vom VfB Stuttgart in der Winterpause, der für 11,5 Millionen aus der Türkei vom Meister der Süper Lig und Pokalsieger Galatasaray Istanbul an den Neckar kam, stemmte sich blutend gegen den Abstieg. Doch was passiert nun, nachdem der VfB zweitklassig spielt? Bleibt der beinharte Verteidiger und teuerster Transfer der Vereinsgeschichte oder zieht er seine Ausstiegsklausel?

Der 19-jährige Ozan Kabak ist einer der wenigen Spieler bei den Schwaben, der eine Ausstiegsklausel mit festgeschriebener Transfersumme im Falle eines Abstiegs hat. Es wird die Summe von 15 Millionen Euro kolportiert, für die Kabak beim Abstieg wechseln darf. Eine Summe, die bei den aktuellen Transfersummen eher anmutet wie ein "Sonderangebot". Nun wäre also theoretisch Kabak günstig zu haben, nachdem der VfB an der Alten Försterei nicht gegen Union Berlin gewinnen konnte und in die 2. Liga muss. Doch wäre es so dramatisch, würde Kabak den Weg in die Unterklassigkeit für mutmaßlich ein Jahr mitgehen?

Kabak von der Spielanlage ein Wunschspieler von Coach Walter

Sicher ist, der VfB wird sich finanziell etwas zur Decke strecken müssen, was die Spielergehälter angeht. Da wären es aber sicher eher die älteren Spieler, bei denen Einsparungen Sinn machen. Ozan Kabak ist ein Spieler, dem die Zukunft gehört. Dabei darf jedoch nicht vergessen werden, dass Kabak als ein Aktivposten der Schwaben schon Begehrlichkeiten im Ausland geweckt hat. So wurde kolportiert, dass sich Atletico Madrid angeblich für den jungen Perspektivspieler interessieren würde. Und auch Vereine von der Insel könnten sich ganz sicher vorstellen, ihr Team und die Hintermannschaft durch Kabak gezielt zu verstärken.

Dabei wäre er aber ganz bestimmt in der Hintermannschaft mit Holger Badstuber das, was sich der neue Trainer des VfB Tim Walter als Idealfall vorstellt – Spieler, die das schnelle Umschaltspiel beherrschen. Darum dürfte bei Kabak in Sachen Neuaufbau und Wiederaufstieg zweifelsfrei noch nicht das letzte Wort aus Stuttgarter Sicht gesprochen sein.

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