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Winterstürme überziehen die USA - mindestens sieben Tote

30.12.2018 7:59 Uhr

Bis zu 30 Zentimeter Schnee bei heftigen Stürmen in den USA forderten mindestens sieben Menschenleben. Der Flugverkehr fiel teilweise komplett aus.

Im Norden und Mittleren Westen des Landes fielen bis zu 30 Zentimeter Schnee. Seit Donnerstag fielen hunderte Flüge aus, tausende weitere waren verspätet. Viele Reisende saßen mitten in den Weihnachtsferien fest. Dem Südosten des Landes drohen derweil heftige Regenfälle und Überschwemmungen.Bei Verkehrsunfällen auf eisglatten Straßen und schlechter Sicht gab es mehrere Todesfälle.

Mischung aus Regen, Schnee und starken Winden

In Tennessee wurde laut dem Nachrichtensender eine Frau beim Durchqueren einer Schlucht von einer Flutwelle mitgerissen. Bereits am Mittwoch war eine 58-Jährige im Bundesstaat Louisiana gestorben, als ein Blitz einen Baum umstürzen ließ und dieser auf ihr Haus fiel. Eine Mischung aus Regen, Schnee und starkem Wind machte in vielen US-Gegenden das Reisen mit Autos und Bussen schwierig oder gar unmöglich. Zahlreiche Straßen waren in den Bundesstaaten North Dakota, South Dakota, Minnesota, Kansas und Iowa gesperrt.

Besserung nicht in Sicht

Nach Angaben der Wetterbehörde wird sich das schlechte Wetter in den kommenden Tagen in vielen Landesteilen fortsetzen. Erwartet werden weitere heftige Schneefälle sowie sintflutartiger Regen, der zu schweren Überschwemmungen führen könne.

(be/afp)