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Kurioser Abbruch beim Kombinierer-Springen

22.12.2018 14:24 Uhr

Vom Winde verweht: Der vorletzte Weltcup-Wettkampf der Nordischen Kombinierer im Jahr 2018 hat kurios begonnen. In Ramsau am Dachstein wurde der Sprungdurchgang nach 48 von 50 Springern wegen starker Winde und heftigen Regens abgebrochen.

Bis auf Olympiasieger Eric Frenzel und den norwegischen Weltcup-Führenden Jarl-Magnus Riiber (Norwegen) hatten sämtliche Athleten ihre Sprünge absolviert - letztlich vergebens, da die Jury nach rund 20 Minuten Pause ein Einsehen mit den beiden wartenden Springern hatte.

Rydzek im Glück

Gemäß dem Reglement bildet somit der provisorische Wertungsdurchgang vom Freitag die Ausgangsposition für den 10-km-Skilanglauf am heutigen Nachmittag. Glück hatte damit Rekordweltmeister Johannes Rydzek, dessen Disqualifikation wegen eines nicht regelkonformen Sprunganzugs hinfällig wurde. Rydzek geht nun als bester Deutscher von Platz sieben mit 1:03 Minuten Rückstand auf den führenden Österreicher Franz-Josef Rehrl in die Loipe.

Direkt nach Rydzek starten Terence Weber (+1:04), Vinzenz Geiger (+1:15) und Fabian Rießle ((+1:16) von den Plätzen acht bis zehn. Rießle hatte seinen Sprung verpatzt und profitierte ebenfalls. Im Gegensatz dazu geht Frenzel als schlechtester deutscher Springer des provisorischen Durchgangs nur von Platz 29 (+1:42) ins Rennen.

(bl/afp)

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