dpa

Wind, Regen und Schnee drohen im Mai

1.5.2019 13:47 Uhr

Deutschland muss sich in den kommenden Tagen auf einen Wetterwechsel einstellen. Statt Sonne, Biergartenwetter und sommerlich anmutenden Temperaturen werden Wind, Schnee, Regen und einstellige Temperaturen das Wettergeschehen Deutschlands bestimmen. Experten sprechen von "einem Hauch von Winter" im Mai.

Dies teilte der Deutsche Wetterdienst (DWD) in Offenbach mit. Ein aus Nordwesten kommender stark böiger und eisiger Wind bringt Kaltluft direkt aus der Arktis mit sich. Nachts droht gebietsweise Frost. DWD-Meteorologe Christian Herold spricht von einem "Hauch von Winter": Die Temperaturen am Wochenenden sollen 6 Grad unter dem langjährigen Mittel liegen.

Am Wochenende drohen Schneefälle im Bergland

Am Donnerstag ist zunächst der Norden Deutschlands von Wolken geplagt. Auch im Westen soll es im Verlauf des Tages schauerartige Regenfälle geben. Die Höchsttemperaturen erreichen 15 bis 21, im Norden nur 10 bis 14 Grad. Am Freitag wird es laut DWD wechselnd bewölkt. Dazu soll es wiederholt Regen geben, der im Norden als Graupel vom Himmel kommt. Mit maximal 9 bis 15 Grad wird es im ganzen Land kühl.

Richtig ungemütlich wird es am Wochenende. Laut DWD-Vorhersage kommt teils kräftiger Regen vom Himmel, im Bergland kann es auch Schnee sein. Im Norden und Nordwesten werden dazu Regen-, Schneeregen- oder Graupelschauer und Gewitter erwartet. Dann steigen die Temperaturen nur noch auf 6 bis 11 Grad. "Eine Rückkehr zu beständigen, warmen und sonnigem Frühlingswetter ist derzeit erstmal nicht in Sicht", sagte DWD-Meteorologe Herold.

(ce/dpa)

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