dpa

Wimbledon: Sieben von 14 Deutschen raus - Auch Alexander Zverev

1.7.2019 21:52 Uhr

Das kann man einen desaströsen Wimbledon-Auftakt für die Deutschen in Wimbledon nennen. Die Hälfte aller Spieler/innen sind bereits draußen. Unter ihnen auch Alexander Zverev.

Der 22-Jährige unterlag zum Auftakt des Grand-Slam-Klassikers von London gegen den Tschechen Jiri Vesely nach schwacher Leistung 6:4, 3:6, 2:6, 5:7. Damit sind alle sieben am Montag gestarteten Deutschen ausgeschieden. "Das war ein typisches Grand-Slam-Match für mich. Ich bin gut gestartet, dann gehen zwei, drei Dinge schief und irgendwie fällt alles auseinander", sagte Zverev hinterher: "Mein Selbstvertrauen ist gerade weniger als Null."

Sextett ohne Satzgewinn

Vor Zverevs Pleite war das Turnier bereits für Philipp Kohlschreiber, der gegen Titelverteidiger Novak Djokovic 3:6, 5:7, 3:6 unterlag, Mischa Zverev (Hamburg), Peter Gojowczyk (München), Cedrik-Marcel Stebe (Mühlacker) sowie bei den Frauen Mona Barthel (Neumünster) und Anna-Lena Friedsam (Neuwied) nach der ersten Runde beendet gewesen. Das Sextett hatte dabei noch nicht einmal einen Satzgewinn verbuchen können.

Nach 2:31 Stunden war Schluss

Zverev konnte sich zunächst im ersten Satz vor allem auf seinen starken Aufschlag verlassen. Er schlug neun Asse, gewann 95 Prozent seiner Punkte nach dem ersten Aufschlag und ließ keinen einzigen Breakball zu. Selbst nutzte er beim Stand von 5:4 seine erste Chance, um dem ebenfalls gut servierenden Vesely dessen Aufschlag abzunehmen. Doch im zweiten Durchgang kippte das Match. Vesely, der in Wimbledon bereits zweimal im Achtelfinale gestanden hatte, schaffte beim Stand von 3:3 sein erstes Break und marschierte anschließend zum Satzausgleich. Auch im dritten Durchgang führte er früh mit 3:0 und ließ sich diesen Vorsprung nicht mehr nehmen. Im vierten Satz ließ Zverev dann selbst mehrere Breakchancen liegen und musste sich nach 2:31 Stunden geschlagen geben.

(be/afp)

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