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Wieder Rassismus in der Serie A

21.10.2019 0:12 Uhr

Die Serie A in Italien kommt nicht zur Ruhe, wenn es um Rassismus und Fremdenfeindlichkeit geht. Die Liga hangelt sich diesbezüglich von Eklat zu Eklat. Diesmal gab es die rassistischen Äußerungen in der Partie zwischen Kellerkind Sampdoria Genua und dem Hauptstadt-Klub AS Rom. Zur Zielscheibe der Roma-"Fans" wurde Ronaldo Vieira, der in Guinea-Bissau in Westafrika geboren wurde, aber englischer Staatsbürger ist. Er musste die obligatorischen Affenlaute über sich ergehen lassen.

"Der Klub toleriert keinerlei Rassismus und unterstützt die Behörden bei der Identifizierung und der Bestrafung derjenigen, die für die rassistischen Beleidigungen gegenüber dem Mittelfeldspieler verantwortlich sind", schrieb AS Rom im Anschluss an das Spiel am Sonntag bei Twitter und bat Vieira um Entschuldigung. "Ich habe es gehört, aber ich möchte nicht darüber sprechen. Das passiert zu oft, es sollte nicht so sein", kommentierte der in Guinea-Bissau geborene und in Portugal und England aufgewachsene englische U21-Nationalspieler den Vorfall gegen Ende der ersten Spielhälfte im italienischen Fernsehen Rai Sport.

In Italien gibt es seit Jahren Probleme mit rassistischen Fans. Anfang September hatten Beleidigungen gegen den belgischen Nationalstürmer Romelu Lukaku von Inter Mailand durch Anhänger von Cagliari Calcio für Aufregung gesorgt.

(ce/afp)

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