dpa

Wieder kein Sieg für den VfB Stuttgart

16.12.2019 23:01 Uhr

Mit einem Sieg bei Darmstadt 98 wäre der VfB Stuttgart am Hamburger SV vorbei auf den zweiten Tabellenplatz gezogen. Doch auch im vierten Auswärtsspiel in Serie war den Schwaben kein Sieg vergönnt, denn es blieb am Ende bei einem mageren 1:1. Dadurch hat der VfB zwar wie der HSV 30 Punkte, aber die um elf Tore schlechtere Torbilanz. Damit muss sich Stuttgart mit dem dritten Rang bescheiden und auf weitere Ausrutscher der Hanseaten hoffen.

Vor 14.875 Zuschauern brachte Tobias Kempe (20. Minute) die Hausherren in Führung, Borna Sosa (45.) traf für Stuttgart. Der VfB liegt mit 30 Zählern punktgleich mit dem HSV auf Rang drei. Darmstadt ist Zwölfter. Bei Darmstadt ersetzte Yannick Stark den rot-gesperrten Victor Pálsson, Tim Skarke spielte für Marcel Heller. Stuttgarts Trainer Tim Walter nahm im Vergleich zum Sieg gegen Nürnberg eine Änderung vor: Für Daniel Didavi begann Silas Wamangituka. Im Tor stand erneut Fabian Bredlow, der wiedergenesene Stammtorwart Gregor Kobel saß auf der Bank.

Hektische zweite 45 Minuten und glückliche Darmstädter

Stuttgart übernahm von Beginn an die Initiative, fand aber gegen die gut gestaffelten Gastgeber zunächst kein Durchkommen. Die Darmstädter gingen etwas überraschend in Führung. Nach einem Einwurf leitete Marvin Mehlem den Ball schnell auf Kempe weiter, der aus rund 20 Metern sein drittes Saisontor erzielte. Die größte Gefahr vor dem Darmstädter Tor sorgten die Gastgeber selbst, als der Ball vom angeschossenen Patrick Herrmann über die Latte ging (32.). Und auch beim Ausgleich mit dem Pausenpfiff halfen die Darmstädter etwas mit: Keeper Marcel Schuhen ließ einen Kopfball von Castro nach vorne abprallen, Sosa schaltete am schnellsten und schoß ein.

Im zweiten Durchgang wurde die Partie zunehmend hektischer. Nach einem Fehler in der Darmstädter Hintermannschaft schoss Mario Gomez den Ball aus aussichtsreicher Position über das Tor (55.). In der 65. Minute wurde dann ein Treffer des Ex-Nationalspielers wegen Abseits nicht anerkannt. Stuttgart drückte, und der agile Santiago Ascacibar traf den Pfosten (77.). Darmstadt wurde jedoch immer wieder mit Kontern gefährlich.

(ce/dpa)

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