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Wie wirken sich die Corona-Maßnahmen auf Istanbul-Städtereisen aus?

21.11.2020 13:45 Uhr

Seit Freitagabend gelten in der Türkei im Zuge der Bekämpfung des Coronavirus neue Maßnahmen, unter anderem Ausgangsbeschränkungen am Wochenende ab 20 Uhr bis zum nächsten Morgen. Doch wie wirken sich die Maßnahmen auf touristische Städtetouren nach Istanbul aus? Der Verband russischer Reiseveranstalter (ATOR) sieht zwar Auswirkungen auf die Planungen, aber keine großen Hindernisse.

Wie die Experten von TUI Russland, Russian Express und ICS Travel Group erklären, könnte es durch die neuen Maßnahmen zu einem gewissen Rückgang bei Städtetouren nach Istanbul aus Russland geben, allerdings in Maßen. Das läge zum einen daran, dass viele Urlauber Tickets buchen würden, die keine Verschiebung zulassen. Auch bei einem Nicht-Reiseantritt würden die Urlauber nicht die komplette Summe rückerstattet bekommen und würden es deshalb wohl bevorzugen, die Reise durchzuführen.

Touristen von Maßnahmen ausgenommen

Zudem kommt dazu, dass Touristen, die sich nur für einen bestimmten Zeitraum in der Türkei aufhalten, von den Ausgangsbeschränkungen an den Wochenenden ausdrücklich ausgenommen sind. Viele Attraktionen wie die Hagia Sophia, Sultanahmet Moschee, der Topkapi Palast und der Dolmabahce Palast werden weiterhin für Touristen geöffnet bleiben. Nur einige Museen, die durch die Istanbuler Stadtverwaltung betrieben werden, sind momentan geschlossen.

Das Einzige, was die City-Touren ein bisschen verhageln könnte, sei die Tatsache, dass Restaurants und Cafés für sitzende Gäste geschlossen sind und nur Abhol- oder Lieferdienste anbieten. Dies gilt allerdings nicht für die Restaurants in Hotels, die für Gäste, die in der Anlage nächtigen, geöffnet bleiben dürfen.

(be)

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