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Wie bei Prinzessin Diana - George Clooney sorgt sich um Herzogin Meghan

13.2.2019 14:20 Uhr

Die frühere Schauspielerin Meghan Markle wird, seit sie mit Prinz Harry verheiratet ist, ununterbrochen von den Medien beäugt. Hollywood-Star George Clooney, der zugleich ein guter Freund der Herzogin von Sussex ist, macht sich deshalb große Sorgen um sie. Medien gingen mit der werdenden Mutter genauso um, wie sie einst mit Prinzessin Diana umgingen.

"Sie ist eine im siebten Monat schwangere Frau und sie ist auf die gleiche Weise verfolgt, verunglimpft und gejagt worden wie Diana", die verstorbene Mutter ihres Mannes Prinz Harry, sagte Clooney über Meghan, mit der er eng befreundet ist, in einem Interview mit dem australischen Magazin "WHO".

Mit dieser medialen Jagd auf Meghan "wiederholt sich die Geschichte", fügte der Hollywood-Star mit Blick auf Prinzessin Diana hinzu. "Wir haben gesehen, wo das endet." Harrys Mutter war 1997 bei einem Autounfall in einem Tunnel in Paris ums Leben gekommen, als ihr Wagen von Paparazzi auf Motorrädern verfolgt wurde. Harry war damals nicht einmal 13 Jahre alt und brauchte nach eigenen Angaben viele Jahre, um mit diesem Verlust klar zu kommen.

Meghans Familie wird medial auseinandergenommen

Der britische Prinz und die US-Schauspielerin Meghan Markle hatten im Mai auf Schloss Windsor geheiratet. Ende April oder Anfang Mai soll ihr erstes Kind zur Welt kommen. Zunächst wurde Meghan in der britische Presse positiv aufgenommen. Die Tochter einer afroamerikanischen Mutter, die sich schon länger für Frauenrechte einsetzte, bringe frischen Wind ins britische Königshaus, hieß es vielfach.

Die Berichterstattung über die Herzogin wurde aber zunehmend kritisch. Immer wieder berichteten die Boulevardblätter auch über ihre entzweite Familie in den USA. Vergangene Woche veröffentlichte eine Zeitung einen sehr persönlichen Brief, den Meghan an ihren Vater Thomas Markle geschrieben haben soll. Darin heißt es: "Hör auf zu lügen, hör auf, meine Beziehung zu meinem Ehemann auszunutzen".

Clooney sagte dazu: "Ich kann ihnen nicht sagen, wie frustrierend es ist, dass ein Brief von einer Tochter an einen Vater veröffentlicht wird." Aus seiner Sicht sei dies "unverantwortlich" und er sei "überrascht" über ein derartiges Vorgehen.

(sis/afp)

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