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WHO-Vertreter lobt den Kampf der Türkei gegen Covid-19

11.4.2020 0:25 Uhr

Dr. Pavel Ursu, ein Vertreter der Weltgesundheitsorganisation WHO aus der Republik Moldau (Moldawien), hat die Bemühungen der Türkei, den Ausbruch des Coronavirus unter Kontrolle zu bringen, ausdrücklich gelobt. Gerade die Anstrengungen des Landes, eine weitere Ausbreitung der Infektionen und die strukturierten Behandlungsmethodiken bei Covid-19-Patienten" seien für ihn "beispielhaft".

"Die Türkei ist ein beispielhaftes Land dank seiner Diagnosefähigkeit und der enormen Anstrengungen bei der Behandlung im Kampf gegen Covid-19", sagte Pavel Ursu, der WHO-Vertreter für die Türkei auf dem Kurznachrichtendienst Twitter. Am 11. März meldete die Türkei als letzte große Nation offiziell einen Coronavirus-Fall und bestätigte am 17. März den ersten Todesfall basierend auf der Lungenkrankheit. Ein 89-jähriger Mann war am Virus verstorben. Seitdem haben die türkischen Behörden die Einschränkungen verschärft, um die Ausbreitung des Virus einzudämmen. Dazu gehören Schließungen nicht systemrelevanter Unternehmen, Einkaufszentren und das Unterbinden von Intercity-Reisen.

"Transparenter Prozess" laut WHO

"Die Türkei führt diesen Prozess auch transparent durch, indem sie genaue Fall- und Sterblichkeitsdaten elektronisch teilt", schrieb Ursu. Nach seinem Ursprung in Wuhan, China, im vergangenen Dezember hat sich Covid-19, die durch das Coronavirus verursachte Krankheit, in mindestens 184 Ländern und Regionen auf der ganzen Welt ausgebreitet und ihr Epizentrum nach Europa verlagert.

Die Pandemie hat mehr rund 100.000 weltweit Menschen getötet und fast 1,6 Millionen infiziert, während sich nach Angaben der in den USA ansässigen Johns Hopkins University mehr als 354.000 Menschen von der Krankheit erholt haben.

(ce)

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