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WHO: Erstmals mehr Coronavirus-Fälle außerhalb als innerhalb Chinas

26.2.2020 18:14 Uhr

Erstmals seit Ausbruch des neuartigen Coronavirus in China gibt es nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation WHO mehr neu gemeldete Fälle außerhalb Chinas als in der Volksrepublik selbst. Am Dienstag wurden aus China 411 neue Infektionen mit dem Virus gemeldet, außerhalb Chinas wurden am selben Tag 427 neue Fälle gemeldet, wie WHO-Chef Tedros Adhanom Ghebreyesus am Mittwoch in Genf berichtete.

Das am stärksten betroffene Land außerhalb Chinas ist Südkorea.

Das Virus hatte im Dezember in China seinen Ausgang genommen und breitet sich seither in immer mehr Länder aus. Derzeit sind weltweit rund 40 Länder betroffen.

In der Volksrepublik sind nach offiziellen Angaben mehr als 78.000 Menschen mit dem Virus infiziert, dort gibt es bislang mehr als 2700 Todesfälle. In Europa ist Italien am stärksten betroffen, dort infizierten sich nach Behördenangaben vom Mittwoch bislang mindestens 374 Menschen, zwölf Menschen starben. Bei allen Todesopfern in Italien handelt es sich demnach um ältere Menschen mit Vorerkrankungen.

(be/afp)

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