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Whatsapp schließt Sicherheitslücke

14.5.2019 8:46 Uhr

Der Chatdienst Whatsapp hatte eine Sicherheitslücke, durch die per präpariertem WhatsApp-Anruf eine Überwachungssoftware auf Smartsphones installiert werden konnte. Diese Schwachstelle, die in der Umsetzung der Internet-Telefonie lag, soll nun durch WhatsApp geschlossen worden sein.

Hinter der Angriffs-Technologie werde die israelische Firma NSO vermutet, die Spionage-Werkzeuge an Regierungen verkauft, berichteten unter anderem die "Financial Times" und das Blog "TechCrunch". WhatsApp geht davon aus, dass Ziel der Angriffe lediglich einige ausgewählte Nutzer geworden sein dürften.

Wie aus einem in der Nacht zu Dienstag veröffentlichtem Hinweis hervorgeht, erfuhr WhatsApp Anfang Mai von der Sicherheitslücke und schloss diese innerhalb weniger Tage. Sie betraf sowohl Apple iPhones, als auch Smartphones mit Googles Android-System, als auch Microsoft Windows Phones sowie Samsungs Tizen-Systeme. Der zu Facebook gehörende Konzern habe die US-Regierungsbehörden für die Ermittlungen eingeschaltet.

(be/dpa)

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