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Wer dem iranischen Tanker hilft, hilft Terroristen

20.8.2019 22:19 Uhr

Weder Griechenland, noch andere Häfen im Mittelmeer sollen den aus Gibraltar kommenden iranischen Supertanker andocken lassen, das fordern zumindest die USA. Geschäfte mit dem Schiff entsprächen einer Unterstützung von Terroristen, erklärte ein Sprecher des US-Außenministeriums am Dienstag.

Der Tanker soll nach US-Angaben im Dienst der iranischen Revolutionsgarden stehen, die von den USA als Terrororganisation eingestuft werden. Terroristen zu unterstützen, könne hohe Geld- und langjährige Haftstrafen nach sich ziehen, warnte das Außenministerium.

Auf dem Weg nach Kalamata

Der von Gibraltar freigegebene iranische Supertanker "Adrian Darya-1" schien zuletzt auf dem Weg in die griechische Hafenstadt Kalamata. Zunächst hatte das Schiff jedoch griechischen Behörden zufolge keine offizielle Anfrage gestellt, um dort anzulegen. Das Schiff war zuvor mehr als sechs Wochen in Gibraltar unter dem Vorwurf festgehalten worden, das EU-Embargo gegen Syrien zu unterlaufen. Danach hatte der Iran einen britischen Tanker festgesetzt.

(an/dpa)

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