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Weniger Gewinn bei Renault unter Ghosn

14.2.2019 10:15 Uhr

Unter dem inzwischen zurückgetretenen Konzernchef Carlos Ghosn hat Renault im letzten Jahr weniger verdient als sonst. Die Betriebsergebnisse des Konzerns sanken stark.

Das Betriebsergebnis des Konzerns Reunault sank 2018 um knapp 22 Prozent auf 2,99 Milliarden Euro, unter anderem wegen der Wirtschaftskrise in Argentinien. Das teilte der Autohersteller am Donnerstag in Boulogne-Billancourt bei Paris mit. Zudem schlugen Rückstellungen für ein Programm zum freiwilligen Ausscheiden von älteren Mitarbeitern in Frankreich zu Buche.

Der in Japan inhaftierte Ghosn (64) war vor drei Wochen bei Renault zurückgetreten. Das operative Geschäft wird nun von Generaldirektor Thierry Bolloré geführt. Der Mitte November festgenommene Ghosn soll gegen Börsenauflagen verstoßen haben und war in Japan angeklagt worden. Ghosn hatte vor Gericht seine Unschuld beteuert.

Stark gesunkene Umsätze der Gruppe

Der Umsatz der Gruppe sank im vergangenen Jahr um 2,3 Prozent auf 57,42 Milliarden Euro. Wegen eines deutlich gesunkenen Beitrags vom japanischen Partner Nissan sank der Jahresüberschuss um rund 35 Prozent auf 3,45 Milliarden Euro. Renault hält 43,4 Prozent der Anteile an dem japanischen Hersteller.

(gi/dpa)