epa/Tolga Bozoglu

Weniger Auto- und Fußverkehr auf türkischen Straßen

17.4.2020 13:20 Uhr, von Andreas Neubrand

Angesichts der Corona-Pandemie ist die Zahl der Autofahrer und Fußgänger erheblich zurückgegangen. Das ergeben die neuen Mobilitätsdaten von Apple. Die Bewegungsdaten in der Türkei haben entsprechend nachgelassen und das Land hofft darauf, den Ausbruch des Coronavirus in den Griff zu bekommen.

Die Daten von Apple zeigen, wie sich weltweit die Bewegungstrends verändern. Dabei werden sowohl Fußgänger, Autofahrer und Nutzer von öffentlichen Verkehrsmitteln erfasst und der Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt.

Starker Rückgang der Fußgänger

Die Daten für die Türkei zeigen, dass zwischen dem 13. Januar und dem 14. April 2020 um 58 Prozent weniger mit dem Auto gefahren worden ist. Um 66 Prozent ist die Anzahl der Fußgänger zurückgegangen. Um 92 Prozent sind die Besuche in Restaurants, Cafes, Themenparks, Kinos und Bibliotheken rückläufig. Auch Lebensmittelmärkte und Apotheken erlebten vom 29. Februar bis 11. April einen Kundenrückgang von 81 Prozent.

Insgesamt zeigen die Mobilitätstrends vom 29. Februar bis 11. April, dass die Nutzung von öffentlichen Verkehrsknotenpunkten wie U-Bahn-, Bus- und Bahnhöfe einen Rückgang von 90 Prozent zu verzeichnen hatten. Alles deutet daruf hin, dass die Menschen den öffentlichen Verkehr weitgehend meiden. Damit folgen sie der Empfehlung der Regierung in Ankara. Diese hatte die Menschen aufgefordert daheim zu bleiben und die Regeln zur Selbstisolierung einzuhalten.

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