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Weltweite Protestaktion gegen Obdachlosigkeit

8.12.2019 12:30 Uhr

"The World's Big Sleep Out" - unter diesem Motto schliefen in mehr als 50 US-Städten Menschen und in Großbritannien in der Nacht zum Sonntag im Freien. Viele Prominente beteiligten sich an den Protestaktionen, unter ihnen Hollywood-Star Will Smith und die Sängerin Meghan Trinor.

Will Smith beim #BigSleepOut in New York (Bild: afp)

Seine Rolle als Obdachloser im Film "Das Streben nach Glück" von 2007 sei eine "lebensverändernde Erfahrung" für ihn gewesen, sagte der Schauspieler vor den Aktivisten, die sich aus Protest gegen die grassierende Wohnungslosigkeit in der Metropole bei eiskalten Temperaturen mit Schlafsäcken und Decken auf dem Times Square versammelt hatten. Es setze ihm "emotional zu", über Obdachlosigkeit nachzudenken, sagte Smith. "Keinen Ort zu haben, an dem man sich nachts mit seinen Kindern hinlegen kann, ist eine entsetzliche Tragödie", fügte er hinzu. Der Hollywood-Star begeisterte die Demonstranten auch mit einer als Rap verpackten Gute-Nacht-Geschichte in Anspielung auf den Titelsong der Serie "Der Prinz von Bel-Air", mit der er in den 90er Jahren weltbekannt wurde.

#BigSleepOut

In der Nacht zum Sonntag schliefen Demonstranten in mehr als 50 Städten weltweit im Freien, um gegen Obdachlosigkeit zu protestieren. Die Organisation hinter der Kampagne "The World´s Big Sleep Out" erklärte, allein in New York lebten so viele Menschen auf der Straße wie zu keinem anderen Zeitpunkt seit der Großen Depression in den 30er Jahren. Mehr als 62.000 Menschen, darunter 22.000 Kinder, müssten die Nacht in Notunterkünften verbringen, erklärte die Organisation.

(be/afp)

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