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Weitere Verhaftungen im Fall der zwei ermordeten Skandinavierinnen

21.12.2018 20:53 Uhr

Im Fall der zwei ermordeten Backpackerinnen aus Norwegen und Dänemarkt hat die Polizei weitere Verdächtige festgenommen. Neun Verdächtige wurden bei Razzien in verschiedenen Städten des Landes festgenommen, wie die Anti-Terror-Polizei am Freitag mitteilte.

Gegen sie werde wegen mutmaßlicher Verbindungen zu den "Urhebern dieses Terrorakts" ermittelt. Bei den Durchsuchungen seien mehrere Waffen, Militäruniformen und Material zum Bau von Sprengsätzen sichergestellt worden. Insgesamt sitzen nun 13 Verdächtige in Gewahrsam.

Eine der beiden Frauen wurde enthauptet

Die Leichen der 24-jährigen Dänin und ihre vier Jahre älteren norwegischen Freundin waren am Montag in einer einsamen Gegend des Atlas-Gebirges gefunden worden. Die beiden hatten in einem bei Wanderern beliebten Gebiet am Fuß des Berges Toubkal ihr Zelt zum Übernachten aufgeschlagen. Eine der beiden jungen Frauen wurde nach Angaben aus Ermittlerkreisen enthauptet.

Kurz nach dem Leichenfund wurde am Montag ein erster Verdächtiger festgenommen, drei weitere gingen der Polizei nach einem öffentlichen Fahndungsaufruf am Donnerstag ins Netz. Die vier Männer hatten nach Angaben der Staatsanwaltschaft der Dschihadistenmiliz Islamischer Staat (IS) die Treue geschworen.

Die beiden Frauen sollen in ihrer Heimat beigesetzt werden. Ein Flugzeug mit ihren Leichen an Bord hob am Freitagmittag Richtung Kopenhagen ab.

(an/dpa)