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Weitere Schüler-Demonstrationen für mehr Klimaschutz

12.4.2019 21:27 Uhr

Am Freitag haben bundesweit erneut Tausende Schüler für mehr Klimaschutz protestiert. Nach Angaben einer Sprecherin der "Fridays for Future"-Bewegung gingen junge Leute in rund 90 Orten in Deutschland auf die Straße.

In Berlin waren es den Angaben zufolge rund 1500, in Hamburg zählte die Polizei rund 2000 Demonstranten, die vor allem bessere Bedingungen für Radfahrer forderten. In Bayern tauschten sich Mitglieder der Klimaschutz-Bewegung mit Politikern aus. In Mecklenburg-Vorpommern waren die Protestaktionen erstmals Thema im Landtag. Hessens Kultusminister Alexander Lorz (CDU) stellte sich an einem Gymnasium in Darmstadt den Fragen junger Menschen.

Am Montag hatten Schüler der "Fridays for Future"-Bewegung in Berlin einen Katalog konkreter Forderungen an die Politik präsentiert. So fordert das Bündnis beispielsweise, ein Viertel der deutschen Kohlekraftwerke noch in diesem Jahr abzuschalten, und eine CO2-Steuer auf klimaschädliche Treibhausgase. Die internationale Bewegung wurde von der 16-jährigen Schwedin Greta Thunberg gestartet. Die Proteste sind umstritten, weil Schüler dafür die Schule schwänzen.

(gi/dpa)