Hürriyet

Wegen Corona: Schüler in der Türkei sollen digitale Zeugnisse erhalten

31.12.2020 10:41 Uhr

Wegen der Corona-Pandemie findet derzeit an den Schulen in der Türkei Fernunterricht statt. Um eine Massenversammlung der Schüler zu verhindern, sollen die Zeugnisse für das laufende Schuljahr diesmal nicht persönlich vom Lehrer übergeben, sondern digital erstellt werden. "Wir wollen die Mobilität im Lande nicht unnötig erhöhen. Digitale Zeugnisse machen deshalb Sinn", sagte Bildungsminister Ziya Selcuk der staatlichen Nachrichtenagentur "Anagdolu".

In dem Zusammenhang betonte der 59-Jährige, dass die Impfungen gegen das Coronavirus der erster Schritt seien, damit die Schulen wieder geöffnet werden können. Das habe Priorität. "Wir müssen uns zuerst um die Schulen kümmern, um eine Normalität in der Gesellschaft zu erreichen“, sagte Selcuk und erklärte, dass die Lehrer nach den Risikogruppen (ältere Menschen, chronische Kranke) und Mitarbeitern im Gesundheitsbereich geimpft werden. Aktuell gäbe es aber zum Fernunterricht keine Alternative.

Wiedereröffnung der Schulen für den 15. Februar geplant

In der Türkei waren die Schulen am 21. September wieder geöffnet worden. Doch wegen steigender Corona-Zahlen wurde am 20. November landesweit wieder zum Fernunterreicht zurückgekehrt. Eine Wiedereröffnung der Schulen ist nach den Ferien am 15. Februar geplant. Das hängt aber davon ab, wie sich die Corona-Pandemie im Lande entwickelt.

(mb)

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