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Wege von Cheftrainer Jodoin und den Eisbären Berlin trennen sich

19.12.2018 20:43 Uhr

Nach der vierten Heimniederlage in Folge haben die Eisbären Berlin sich von Cheftrainer Clément Jodoin getrennt - und das nur nach einem halben Jahr. Der Sportdirektor Stéphane Richer übernimmt nun erst einmal das Ruder.

Nach nur gut einem halben Jahr in diesem Amt wurde der 66 Jahre alte Kanadier angesichts der vierten Heimniederlage in Serie von seinen Aufgaben entbunden, wie der deutsche Eishockey-Vizemeister mitteilte.

Sportdirektor Stéphane Richer übernimmt vorerst das Amt des Chefcoaches. "Die Ergebnisse in den letzten Spielen wurden absolut nicht unserem Anspruch gerecht", sagte Richer. "Das Team hat gezeigt, dass es gut spielen und gewinnen kann. Es fehlt aber die
Konstanz. Wir brauchen neue Reize, um das Leistungsvermögen der Jungs besser ausschöpfen zu können."

Der Hauptstadtclub liegt nach 29 von 52 Hauptrundenspielen nur auf Platz neun der Deutschen Eishockey Liga. Der erfahrene Jodoin war erst im vergangenen Mai als Nachfolger von Uwe Krupp verpflichtet worden, eine Saison lang war er zuvor Assistent des früheren Bundestrainers gewesen.

"Ein Mann mit absoluter Klasse"

"Wir danken Clément für seine Arbeit mit den Eisbären in den vergangenen anderthalb Jahren", sagte Geschäftsführer Peter John Lee. "Er ist ein Mann mit absoluter Klasse!" Lee wird gemeinsam mit Stefan Ustorf (Leiter für Spielerentwicklung und Scouting) vorerst Richer stärker bei den Aufgaben als Sportdirektor unterstützen.

Am Dienstag hatten die Eisbären mit 2:5 gegen die Nürnberg Ice Tigers verloren und dabei zuhause erneut wie gegen Schwenningen (1:3), Wolfsburg (1:4) und Köln (0:4) eine ernüchternde Leistung gezeigt. Vor allem in der Offensive mangelte es dem Hauptstadtclub an Durchschlagskraft.

(dpa-sportsline)